Diese fand vom 13.-15.9. im Kanupark Hohenlimburg statt. Der SVB war mit drei Startern vertreten. Eli Röber startete in der Jugendklasse ( U17 ) im Einerkajak, Reiner Fichtner und Andreas Strehlein im Zweiercanadier der Leistungsklasse.

Platz 13 für Elena Röber

Eli Röber kam im ersten Vorlauf gut mit der Strecke zurecht. Mit ihrer Fahrzeit von 118,90 sec. lag sie sehr gut im Rennen. 12 Starterinnen lagen zwischen 115 und 120 sec. Fahrzeit. Leider unterliefen ihr beim Sprung in zwei Aufwärtstore jeweils eine Berührung bei der Einfahrt ins Tor. Eine zusätzliche dritte Berührung bedeutete 6 Strafsekunden. Mit der Gesamtzeit von 124,90 kam sie damit auf Platz 16. Da nach internationelen Regeln gefahren wurde, kamen nur die ersten 15 ins Halbfinale. Eli musste deshalb einen zweiten Lauf absolvieren und dabei unter die ersten 5 kommen, um ins Halbfinale der besten 20 zu kommen. Im zweiten Vorlauf unterlief ihr bereits an Tor 1 eine unnötige Berührung, zwei weitere Berührungen kamen noch hinzu. Durch einen Fahrfehler in der Kombination Tor 18 – 20 verlor sie nochmals viel Zeit und kam mit 131,63 sec. plus 6 Strafsekunden ins Ziel. Damit belegte sie Platz 5 und kam als Gesamt-Zwanzigste noch ins Halbfinale.

Qualifikation für den Deutschlandcup

Für das Halbfinale am nächsten Tag wurden die Tore der Strecke verändert. Der Kurs war damit noch schwieriger zu befahren. Elena gelang ein guter Lauf mit 127,09 sec. Fahrzeit und 4 Strafsekunden für zwei Berührungen. Damit lag sie auf Platz 13 in der Endabrechnung.

Der erste Vorlauf wurde gleichzeitig als dritter Lauf des Deutschlandcups gewertet, da das eigentlich geplante Rennen in Lofer wegen Hochwasser abgesagt worden war. Im Deutschlandcup fahren vier Jahrgänge in der Klasse U19. Elena belegte in der Gesamtwertung von U17 und U19 Platz 23. Da sie in den ersten beiden Rennen in Metz Platz 16 und 14 belegte, kam sie im Gesamtergebnis auf Platz 18. Damit ist sie auch in der nächsten Saison wieder im Deutschlandcup startberechtigt.

Strehlein/Fichtner mit Platz 5 und Sieg im Mannschaftswettbewerb

In den Canadierklassen hatte nur ein kleines Starterfeld gemeldet, da diese Bootsklasse nicht mehr olympisch ist. Deshalb kamen keine Vorläufe zustande, es wurde gleich mit dem Halbfinale begonnen. Reiner Fichtner und Andreas Strehlein hatten wie fast alle Zweiercanadierboote noch Probleme mit der engen und eckig ausgehängten Strecke. Trotzdem reichte es im Halbfinale für Platz 5. Im Finale konnten sie sich aber steigern und belegten dort ebenfalls den fünften Rang.
Im Mannschaftswettbewerb gingen sie als Renngemeinschaft Bayern an den Start. Mit den Booten Dege/Dege aus Fürth und Pfannenmöller/Haag aus Bamberg belegten sie den ersten Platz.