Austragungsort für die German Masters im Kanuslalom war in diesem Jahr am 5.10.2019 das nordrhein-westfälische Neuss. Jeweils zum Saisonende ermitteln die Seniorenklassen (ab 32 Jahre) ihre Meister in den jeweiligen Altersklassen. Bei diesem Wettkampf zeigen auch ehemalige Weltmeister und Olympiasieger bzw.-teilnehmer, dass sie nichts verlernt haben und durchaus noch gute Resultate erzielen können.
Die Ausrichter hatten auf der Erft an der Gnadentaler Mühle einen flüssig zu befahrenden Kurs ausgehängt, der jedoch in den oberen Passagen durch wechselnde Strömungen durchaus seine Tücken hatte.

Erstmals seit vielen Jahren kehrte das Team des SV Bayreuth, das mit 5 Aktiven in Neuss angetreten war, ohne Medaille zurück.
Im ersten Rennen, dem Wettbewerb im Zweierkanadier der Herrn AK C, erreichten Reiner Fichtner und Andreas Strehlein, der verletzungsbedingt nicht seine volle Leistung abrufen konnte, den 7. Platz. Zwei Torberührungen und die daraus resultierenden 4 Strafsekunden verhinderten, dass sie aufgrund ihrer Fahrzeit Rang 4 belegen konnten.
Die beiden C-Seniorinnnen, Elke Haagen und Susanne Pleyer, mussten sich im ersten Lauf erst mit der Strecke arrangieren. Beide verbesserten sich im 2. Lauf deutlich und erreichten die Plätze 10 und 14.
Auch im CII Mix unterliefen Elke Haagen und Andreas Strehlein 2 Torberührungen, sodass sie auf dem undankbaren 4. Platz ins Ziel kamen.

Das größte Teilnehmerfeld war das Rennen der C-Senioren (50 bis 59 Jahre), hier waren über 30 Starter gemeldet. Reiner Fichtner und Andreas Strehlein zeigten hier im Einerkajak, dass sie jeweils 2 gleichbleibend gute Läufe ins Ziel bringen konnten. Sie erreichten die Plätze 12 und 19.
Auch bei den Senioren D (60 bis 69 Jahre) wird die Konkurrenz immer stärker. Peter Berneth, der gesundheitlich nicht auf der Höhe war, zeigte im 2. Lauf eine deutlich verbesserte Fahrt und wurde Zehnter.

Im Wettbewerb der Herrenmannschaften gingen Reiner Fichtner und Andreas Strehlein zusammen mit dem Augsburger Dieter Keck an den Start. Unter 20 gemeldeten Teams bot die Renngemeinschaft eine ansprechende und fehlerfreie Leistung und durfte sich über Platz 6 freuen.