Erzgebirgsschwimmcup Marienberg

 

Während sich ein Großteil der 1. Mannschaft am Wochenende des 10./11.12.2016 in Regensburg noch einmal auf der 50m Bahn quälen durfte, machten Christoph Argauer und Neuzugang Sebastian Feser einen kleinen Ausflug in den Osten zum 21. Internationalen Erzgebirgsschwimmcup in Marienberg. Die Fahrt verlief wie zu erwarten ohne Probleme. Als es jedoch immer weiter in Richtung Herberge ging und um einen herum nur noch Wald und vereinzelt Eisenbahnschienen zu erkennen waren, wuchs zunächst der Zweifel ob wir hier denn wirklich richtig waren… Aber am Ende der doch eher dürftigen Straße befand sich dann doch noch die gebuchte Unterkunft! Der Check-in lief auch noch super, als es dann aber um das Thema Frühstück ging, wartete eine große Enttäuschung auf uns. Nachdem der Wettkampf am nächsten Morgen recht früh starten sollte, mussten wir natürlich auch dementsprechend früh aus den Federn. Aber um diese Uhrzeit gab es noch kein Frühstück im Hotel. Dementsprechend machten wir uns am nächsten Morgen ohne Frühstück auf den Weg in Sachsens größtes Erlebnisbad. Groß war es definitiv, das beschauliche Wettkampfbecken bestand jedoch nur aus 4x25m Bahnen. Trotzdem war das Bad top ausgestattet mit modernen Startblöcken und Wendematten.

 

 Christoph ging über die 50B, 100F, 200B, 100B und 200F an den Start. Sebastian startete über die 100S, 100F, 200B, 50S, 50F und 200F. Christophs Gesamtresümee für den Wettkampf war sehr positiv. Er konnte trotz der harten Trainingswochen vor dem Wettkampf an seine Saisonbestzeiten vor allem auf den Bruststrecken heranschwimmen. Nicht ganz zufrieden war er jedoch mit seinen beiden Kraulstrecken, welche er als „sehr durchwachsen“ bezeichnete. Sebastian war insgesamt sehr zufrieden mit seinen Zeiten. Trotz (oder wegen?) der Trainingsumstellung durch seinen Umzug nach Bayreuth konnte er an seine persönlichen Bestzeiten heranschwimmen und diese auch auf den 200B und 100F unterbieten. Sein persönliches Highlight des Tages war das Knacken der lang ersehnten 55 Sekunden - Marke auf den 100F. Die schnellen Zeiten wurden auch mit mehreren Podestplätzen sowohl in der offenen Wertung als auch der Jahrgangswertung belohnt. Um die handwerkliche Kunst des Erzgebirges darzustellen gab es dementsprechend auch Medaillen in Form von Nussknackern. Fazit der Beiden: Ein gelungener Wettkampf!