Bayerische Meisterschaften der offenen Klasse - Florian Müller holt Bronze

 

Am ersten Aprilwochenende fuhr das Team des SVB, kurz vor dem Ostertrainingslager, nach Würzburg zu den bayerischen Meisterschaften der offenen Klasse.

Zehn Sportler gingen für den Schwimmverein Bayreuth an den Start.

 

Hierbei besonders erfreulich war der dritte Rang des Pegnitzers Florian Müller. Dem erst 16jährigen gelang es, sich bei den Herren durchzusetzen und im Finale über 200m Brust auf das Podest zu schwimmen. Im Vorlauf noch mit 2:29,18 auf Platz vier gelegen, gelang es ihm im Finale sich noch etwas zu steigern. 2:28,84 Minuten benötigte er am Ende. Auch über 50m sowie 100m Brust gelang im der Sprung in das Finale. Platz fünf in neuer Bestzeit von 1:08,46 hieß es über 100m Brust. Im B Finale über 50m Brust schlug er als erster des Feldes an und wurde in 31,23 Sekunden neuntplatzierter. Eine weitere Bestzeit von über zwei Sekunden schaffte er über 200m Lagen. Nach 2:15,06 Minuten kam er hier ins Ziel.

Mit dieser Zeit schlug er seinen Mannschaftskollegen Maximilian Deichsel (1991) denkbar knapp. Der Student der Uni Bayreuth war gerade mal ein Hunderstel langsamer als Müller über die diese Distanz. Dies bedeutete auch persönlicher Rekord für ihn. Auch über 100m Schmetterling konnte er seine Bestmarke steigern. 1:01,97 Minuten brauchte er über diese Strecke. Diese Zeit konnte er in der anschließenden Lagenstaffel nochmals unterbieten, 1:01,20 Minuten schwamm er hier. Sebastian Feser (1997) der die Woche zuvor noch mit der Uni Bayreuth Skifahren war, stieß am Samstagnachmittag pünktlich zur 4 mal 100m Freistilstaffel dazu. Dort war er der schnellste der vier Bayreuther Schwimmer. Im Einzel spürte man die fehlende Trainingswoche. Er kam nicht ganz an die vor zwei Wochen aufgestellten Leistungen heran. Der vierte des Staffelteams Christoph Argauer, ebenfalls studierender der Universität, vervollständigte die Mannschaft. Als Team zusammen schwammen sie über 4 mal 100m Freistil lange um die Medaillen mit. Erst auf den letzten 50m mussten sie sich noch zwei Mannschaften an sich vorbeiziehen lassen. Auch über 4 mal 100m Lagen schwammen die vier Herren des SVB auf Platz fünf in Bayern. Mit diesen Leistungen können sie sich Hoffnung machen an den Deutschen Meisterschaften in Berlin teilzunehmen.

 

Als fünfter männlicher Teilnehmer startete Christoph Ament (2001). Er bestätigte seine ansteigenden Leistungen und schwamm über 100m 58,53. Über 50m Freistil erreichte er nach 26,81 Sekunden in neuem Rekord das Ziel.

 

Bei den Damen schafften es gleich drei in die Finalläufe, Kim Lauterbach (1998), Luisa Kauper (2003) sowie Stefanie Raps (2001). Kim Lauterbach, die ausbildungsbedingt nur wenig Zeit und Möglichkeiten hat zu trainieren, sagte ihre Finalteilnahme zu Gunsten des Lernens ab.

 

Luisa Kauper schaffte es über 200m Brust auf Rang 12. Leider zu nervös und angespannt konnte sie ihre starken Trainingsleistungen nicht im Wettkampf umsetzen. Sie schlug in 2:52,39 Minuten an. Über 50m (37,49 Sekunden) sowie 100m Brust (1:20,78) konnte sie mit neuen Bestzeiten überzeugen.

Stefanie Raps schwamm auf ihrer Paradestrecke 200m Schmetterling auf Rang 11 der offenen Klasse. Leider konnte sie nicht ganz an ihre Bestzeit heranschwimmen. Obwohl Raps schon zu den erfahreneren Schwimmern gehört, machte sie am Vortag den Fehler nicht ausreichend zu Essen, sowie nicht rechtzeitig zu schlafen. Dies spürte sie über 200m Schmetterling. Diesen Fehler wiederholte sie nicht und schwamm am nächsten Tag über 100m Schmetterling unter 1:10. 1:09,68 stand am Ende an der Anzeigetafel. Jette Barthmann (2002) steigerte sich auf den Schmetterlingsdistanzen. Über 50m Schmetterling schwamm sie 31,08 Sekunden und ärgerte sich, trotz Bestzeit, die 31 Sekunden Marke nicht geknackt zu haben. Über 100m Schmetterling steigerte sie sich um eine Sekunde und kam nach 1:11,15 ins Ziel. Carmen Gräbner (2002) die sehr mit Motivationsproblemen zu kämpfen hat, erbrachte ihre beste Leistung über 50m Schmetterling (32,20 Sekunden).

 

 

Nun startet die erste Mannschaft ins Trainingslager um danach nochmals die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften anzugehen. Hierbei benötigt der Schwimmverein nochmals die Unterstützung und vor allem das Verständnis der Badegäste. Denn damit die Sportlerinnen und Sportler nochmals eine Chance bekommen, muss der Schwimmverein nochmals, aufgrund von mangelnden Veranstaltungen, am letzten Aprilwochenende ein Schwimmfest im eigenen Bad durchführen. Wir hoffen sehr das wir hierbei von allen Seiten unterstützt werden, und bitten um Verständnis.